Auch bei:
ausdrücklicher Enterbung,
familiären Konflikten,
oder persönlicher Ablehnung.
Jahrelanger Ignoranz
Fehlender Fürsorge
unberechtigter Abehnung als Abkömmling
In diesen Fällen bleibt der Pflichtteilsanspruch regelmäßig bestehen.
Mit Entscheidung des LG Bayreuth Urteil vom 07.07.2020 – A.z. : 43 O 1/20 – wurde ein Anerkenntnisurteil zu Gunsten unseres Mandanten erlassen: Dies war der Hintergrund: Wir haben einen durch ein Vermächtnis begünstigen Erbberechtigten vertreten. Eigentlich hatte der Verstorbene verfügt, dass alle testamentarisch begünstigen das [...]
Der Todesfall in Ehe und Familie egal ob mit oder ohne Testament und Erbvertrag, die Hinterlassenen bekommen neben der persönlichen Bewältigung der Trauerarbeit und den Umgang mit der Nachlassindustrie, sei dies nach kürzester Zeit etwas zu tun. Die Hinterlassenschaften zu verwalten, das Erbe anzunehmen, was auch durch Nichtstun problemlos [...]
Um eine drohende Erbenhaftung abzuwenden sieht das Gesetz folgende Möglichkeiten vor: a) die Ausschlagung der Erbschaft: §§ 1942, 1944 BGB Wirkung: Die Erbschaft gilt als von Anfang an nicht angefallen (§ 1953 Abs. 1 BGB)-der Vorsicht die Ausschlagung ist unwiderruflich, also im Zweifel endgültig und muss daher gut überlegt sein. [...]
Wir vertraten die rechtlichen Interessen des Abkömmlings des Erblassers aus erster Ehe. Wir waren sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich beauftragt. Der Erblassers hatte nach Scheidung vom ersten Ehegatten neu geheiratet, hatte nochmals Abkömmlinge gezeugt und war dann verstorben. Der Erblasser hatte sich gegenüber seinen Eltern [...]
Unsere Mandantin erhält ca. 60.000,00 € aus einem Todesfall. Zunächst waren lediglich ca. 30.000,00 € angeboten worden. Es ist wichtig, dass die erteilten Auskünfte genau geprüft werden. Andernfalls drohen wie aus diesem Beispiel ersichtlich wirtschaftliche Nachteile! Die gesetzliche Stellung der Pflichtteilsberechtigten ist eindeutig und eine [...]